Großer CEC-Prozesstand auf der parts2clean 2019

[22.-24.10.2019] Das CEC demonstriert mit seinen 16 Mitausstellern die Prozesskette Technische Sauberkeit und gibt einen Überblick über die systematische Abfolge der einzelnen Prozessschritte...

Der CEC-Prozessstand mit 16 Mitausstellern auf der parts2clean 2019 (Bild: CEC)

Auf der internationalen Leitmesse parts2clean vom 22. – 24.10.2019 in Stuttgart hatte das Cleaning Excellence Center unter Mitwirkung des Messeveranstalters Deutsche Messe AG erneut einen großen Prozessstand mit dem gesamten Ablauf der Teilereinigung und der dazugehörigen Qualitätssicherung organisiert. Insgesamt stellten 16 Mitglieder des CEC die Prozesskette Technische Sauberkeit dar, welche sich von der Vorbehandlung und der Entgratung über die Auswahl des geeigneten Reinigungsverfahrens mit entsprechender Prozesschemie und weiter über den sauberkeitsgerechten Transport bis hin zur Prüfung der Bauteilsauberkeit erstreckte. Begleitend dazu wurden im Vorfeld zwei MindMaps für die Reinigung und die Prüfung der Bauteilsauberkeit erstellt, welche bei den Standbesuchern auf ein überwältigendes Interesse gestoßen sind (die Mindmaps können weiterhin unter www.cec-leonberg.de/medien heruntergeladen werden).

Der CEC-Prozessstand war in drei Sektoren aufgeteilt und wurde durch einen Prozessstandführer veranschaulicht:

Im ersten Sektor wurden zunächst die Vorbehandlung und Entgratung der zu reinigenden Bauteile und deren verschiedenen Verfahren demonstriert. Im Anschluss daran erfolgte der Reinigungsprozess, welcher von Beschaffenheit und Eigenschaften des Bauteils abhängig ist. Hierbei spielen unter anderem Bauteilgröße, Geometrie und Komplexität, Material, Kavität, Verschmutzungsart und -grad sowie die zu erfüllenden Sauberkeitsanforderungen eine wesentliche Rolle für die Auswahl der passenden Prozesschemie und des geeigneten Reinigungsverfahrens. Eine individuelle Betrachtung des Bauteils ist aufgrund der vielen Einflussfaktoren für den Erfolg des Reinigungsprozesses maßgebend erforderlich. Abschließend wurde die qualitätssichernde Prüfung der filmischen Verunreinigungen auf dem Bauteil aufgezeigt.

Nach der erfolgreichen Reinigung erfolgte im zweiten Sektor die Konservierung der gereinigten Bauteile zum Schutz vor Rekontermination und Korrosion. Auf dem Prozessstand des CEC wurden dafür verschiedene Verpackungskonzepte für den internen und als auch für den externen Transport präsentiert. Weiter standen die sauberkeitsgerechte Lagerung und Entpackung der Bauteile im Vordergrund.

Im abschließenden dritten Sektor wurde der qualitätssichernde Prozess zur Prüfung der Bauteilsauberkeit hinsichtlich partikulärer Verunreinigungen demonstriert. Zunächst werden dafür die Bauteile  in einen Reinraum ISO-Klasse 7 eingebracht. Der Eintritt des Personals mit angemessener Reinraum-Kleidung erfolgt über die separate Personalschleuse mit Sitover. Im Prüfungsprozess werden die Verunreinigungen zunächst vom Bauteil extrahiert und anschließend für die Bestimmung der Verunreinigung mikroskopisch analysiert. Über weiterführende Analysen können zudem die Materialbeschaffenheiten der Verunreinigungen bestimmt werden.

Die Zuordnung der Einzelprozessschritte in den Gesamtprozess kam bei den Messebesuchern sehr gut an, sodass zahlreiche Fachgespräche am CEC-Prozessstand geführt werden konnten. Besonders Neueinsteigern bot sich ein hilfreicher Gesamtüberblick für den Einstieg in die Technische Sauberkeit.